Und zack sind vier Wochen vorbei. Alles geht wahnsinnig schnell und trotzdem sind wir in den letzten Tagen ein wenig ungeduldig geworden. Kein Wunder, denn es ist ein echtes Traumhaus geworden und wir können es noch kaum abwarten das Haus zu beziehen.
Heute haben die fleißigen Handwerker wieder voll Gas gegeben und ich muss mit Schmunzeln wieder an das lustige YouTube-Video denken, wo polnische und deutsche Handwerker von einem Komiker verglichen werden. Ihr findet es ganz unten auf der Startseite des Blogs...
Bis auf ein paar Kleinigkeiten können wir uns über den Bauverlauf nicht beschweren. Die Jungs sind in aller Regel gut drauf und bringen stets guten Hunger mit :-)
Besonders stolz sind wir auch auf unsere endgeile Haustür. Herr K. hat zwar alles versucht sie uns zu vermiesen, aber unsere Beharrlichkeit hat sich ausgezahlt. An der Stelle auch ein großes Lob an die Schreinerei Geiger, einer der wenigen deutschen Handwerksbetriebe, die bei uns serviceorientiert gearbeitet haben. Und gar nicht soooo teuer ist, wie man es langläufig erwarten würde.
Dienstag, 30. August 2016
Dienstag, 2. August 2016
Das Bungalow ist gestellt !!!
In atemberaubender Schnelligkeit wurde in knapp 12h das Haus gestellt. Wahnsinn !! Es ist sehr beeindruckend wie in der Kürze der Zeit ein Haus entsteht. Das Dach ist nicht ganz fertig geworden, es wird aber in den nächsten Tagen fertig gemacht.
Die Danwood Arbeiter waren super fleißig und stets auf Zack. Es ist schön, endlich mal auf Handwerker zu stoßen, denen man nicht ständig auf die Finger schauen muss. Ich habe bis dato keine Fehler entdecken können. Toi toi toi ....
Ein klassisches Richtfest gab es nicht. Jedoch sind den ganzen Tag verteilt Freunde und Familie zu Besuch kommen, die das Ganze abgerundet haben.
Und nun noch einige Bilder für Euch.
Die Danwood Arbeiter waren super fleißig und stets auf Zack. Es ist schön, endlich mal auf Handwerker zu stoßen, denen man nicht ständig auf die Finger schauen muss. Ich habe bis dato keine Fehler entdecken können. Toi toi toi ....
Ein klassisches Richtfest gab es nicht. Jedoch sind den ganzen Tag verteilt Freunde und Familie zu Besuch kommen, die das Ganze abgerundet haben.
Und nun noch einige Bilder für Euch.
Donnerstag, 30. Juni 2016
Bodenplatte II fertig - Sehr emotionale & anstrengende Juni-Wochen
Niemals nie hätten wir gedacht, dass die letzten 4 Wochen so
werden wie sie geworden sind.
Jeder sagt einem vorher, man soll sich "warm anziehen" wenn es losgeht. Trotzdem meint man gut gerüstet auf den "Sturm" zu sein. Aber nichts von dem was wir erwartet haben, hatte was mit der tatsächlichen Situation zu tun gehabt. Es war emotional sehr anstrengend.
Aber wir fangen mal von vorne an:
Nachdem wir am 25.05. unseren Stelltermin - 01.08. - erfahren haben musste noch viel organisiert werden. Wir hatten keinen Tiefbauer, keinen Bodenplattenbauer, keinen Elektriker, kein Bauwasser, keine Mehrsparte, kein Vermesser, keine Bautoilette. Also fast alles fehlte. Nur bei der LVN hatten wir bereits vorher erste Schritte eingeleitet.
Noch am 25.05. am Nachmittag, ein Tag vorm Feiertag, haben wir begonnen alles zu organisieren.
Der Tiefbauer Steiner aus dem Nachbarsort war unsere erste Adresse. Wir hatten sogar noch jemanden erreicht. Erster Anruf - wir haben unser Vorhaben kurz geschildert. Mal sehen ob es zeitlich geht?! Der Chef von Steiner hat uns sogar am Feiertag zurück gerufen ... sie haben Zeit uns in dem vollen Terminplan reinzuschieben. Puuuuh ... Glück gehabt.
Am 26.05. haben wir die Glatthaarangebote über unseren Vertrieb in der Landeshauptstadt erhalten. Leider gab es einige Fehler im Angebot, trotz mehrfacher Nachfrage von unserer Seite wurde uns bestätigt das alles passt. Als dann Glatthaar „ran durfte“ konnte alles korrigiert werden. Sie hatten mehrfach Kulanz gezeigt, obwohl sie die Probleme nicht erzeugt hatten.
Wir hatten noch andere Angebote vorliegen, aber für die Größe eines solchen Bungalows, waren auch andere regionale Anbieter nicht wesentlich günstiger. Der Termindruck hat schließlich die Entscheidung für Glatthaar hervorgerufen.
Der Rest wurde relativ leicht beschafft. Nach Einholung von mehren Angeboten, haben wir uns letztlich für die Bautoilette von Gröger aus Günzburg, Vermessungsbüro Scholz aus Diedorf und Elektro Buhl aus Gessertshausen entschieden.
Am 13.06. war bereits Baustellengespräch. Alle waren da, die da sein mussten. Der Tiefbauer war etwas schweigsam, stellte nicht viele Fragen. Schon da hätte man hellhörig werden sollen, aber das war unser erstes Gespräch dieser Art. Wir wussten es nicht besser...
Am 22.06. sollten die Tiefbauarbeiten losgehen. Und es gab sofort Probleme. Der Tiefbauer hatte erst auf der Baustelle das Bodengutachten gelesen. Grrrhh... Dadurch ergäben sich Änderungen und Mehrkosten und und und. Kurz zusammengefasst: Es waren zwei Horrortage. Die Telefonleitungen haben von morgens bis abends geglüht. Zwischen Gutachter, Glatthaar, Steiner und uns... Jeder hat den „schwarzen“ Peter hin und her geschoben. Die Lösungen mussten wir (!) uns selber suchen. Der Gutachter hat nach zwei Tagen unseren Lösungsvorschlag schriftlich bestätigt. Damit war die Bahn frei und die Kosten arg in Grenzen gehalten. Den Weg bis dahin, ist unmöglich genau wieder zugeben, da ist soviel passiert. Wir standen ziemlich alleine da. Die Schuld bei jemanden zu suchen, ist zwar leicht, aber letztlich war es eine Verkettung von mehreren Sachen. Und auf so was kann man sich nicht vorbereiten.
Die Bauarbeiter haben eine ganz eigene Mentalität. Sätze wie „schauen wir mal“, „das wird schon“, „vertrauen Sie uns“ in einem Zustand der Tiefentspannung sind normal. Unser Puls war des öfteren bei 180.
Letztlich war dann nach Klärung der Probleme doch das meiste ganz gut. Wir hatten einen super Baggerfahrer, einen tiefenentspannten Bauleiter und zahlreiche Kipper-Fahrer auf der Baustelle. Pünktlich wie vereinbart, war der Tiefbauer am Freitag Vormittag fertig. Puuuhh. Punktlandung. Danach kam gleich der Vermesser für das Schnurrgerüst. Das Problem der Uneinigkeit wer am Ende die Holzpflöcke stellt, haben wir in der Bauarbeiter-Mentalität über uns ergehen lassen „schau mer mal, das wird schon“. Es ist geworden, wir haben bis heute keine Ahnung wer jetzt schließlich die Pflöcke gestellt hat, ist auch total egal, Hauptsache es hat geklappt. Das ist auch so ein Ding, was man lernt, irgendwie geht es immer weiter und meistens gibt es für alles eine Lösung. Keep Cool. Von Vorteil ist dabei sicher auch wenn man durchgehend Unternehmen aus der Region hat, da kennt jeder jeden und Probleme können untereinander geklärt werden.
Am Montag, den 27.06. hat Glatthaar mit seinen Arbeiten begonnen. Davor gab es ein kleines Drama mit dem Baustromkasten. Dieser sollte eigentlich bereits am Freitag geliefert werden. Tiefbauer und Elektriker hatten aber gemeinsam beschlossen Montag 14 Uhr reicht auch. Das sah Glatthaar aber anders. Telefonleitungen klühten erneut. Montag früh um 7:30uhr wurde er dann letztlich aufgebaut. Gebraucht hätte ihn Glatthaar trotzdem nicht, denn der bestellte Bagger wurde nicht geliefert. Ein neuen Bagger hat Glatthaar selber vor Ort organisiert. Am Nachmittag konnten die Arbeiten dann richtig losgehen. Die Bauarbeiter waren super nett, hilfsbereit und freundlich. Danke an dieser Stelle, denn wir haben am Ende angefangen tatsächlich etwas zu vertrauen. Ja das geht auch. Auch unsere zwei Bauleiter waren super. Sie haben die gefühlt 100 Anrufe seelenruhig über sich ergehen lassen und sogar Anrufe am Samstag Abend (!) entgegengenommen. Respekt, da hätten viele Ungehalten reagiert. Für uns war das super wichtig! Sogar Fehlplanungen vom Architekten sind da in den Hintergrund gerückt, man hat eine Lösung gefunden und fertig.
Die Mehrsparte die keiner abholen wollte, haben wir schließlich selbst abgeholt. Für 40€ ein Sprinter ausgeliehen und alles war okay.
Heute am 30.06. wurden die letzten Arbeiten fertig gestellt. Alles ist gut :-)
In einer Woche, wenn unser Bauleiter Herr C. von Danwood aus dem Urlaub kommt, findet dann die Abnahme der Bodenplatte statt.
Jeder sagt einem vorher, man soll sich "warm anziehen" wenn es losgeht. Trotzdem meint man gut gerüstet auf den "Sturm" zu sein. Aber nichts von dem was wir erwartet haben, hatte was mit der tatsächlichen Situation zu tun gehabt. Es war emotional sehr anstrengend.
Aber wir fangen mal von vorne an:
Nachdem wir am 25.05. unseren Stelltermin - 01.08. - erfahren haben musste noch viel organisiert werden. Wir hatten keinen Tiefbauer, keinen Bodenplattenbauer, keinen Elektriker, kein Bauwasser, keine Mehrsparte, kein Vermesser, keine Bautoilette. Also fast alles fehlte. Nur bei der LVN hatten wir bereits vorher erste Schritte eingeleitet.
Noch am 25.05. am Nachmittag, ein Tag vorm Feiertag, haben wir begonnen alles zu organisieren.
Der Tiefbauer Steiner aus dem Nachbarsort war unsere erste Adresse. Wir hatten sogar noch jemanden erreicht. Erster Anruf - wir haben unser Vorhaben kurz geschildert. Mal sehen ob es zeitlich geht?! Der Chef von Steiner hat uns sogar am Feiertag zurück gerufen ... sie haben Zeit uns in dem vollen Terminplan reinzuschieben. Puuuuh ... Glück gehabt.
Am 26.05. haben wir die Glatthaarangebote über unseren Vertrieb in der Landeshauptstadt erhalten. Leider gab es einige Fehler im Angebot, trotz mehrfacher Nachfrage von unserer Seite wurde uns bestätigt das alles passt. Als dann Glatthaar „ran durfte“ konnte alles korrigiert werden. Sie hatten mehrfach Kulanz gezeigt, obwohl sie die Probleme nicht erzeugt hatten.
Wir hatten noch andere Angebote vorliegen, aber für die Größe eines solchen Bungalows, waren auch andere regionale Anbieter nicht wesentlich günstiger. Der Termindruck hat schließlich die Entscheidung für Glatthaar hervorgerufen.
Der Rest wurde relativ leicht beschafft. Nach Einholung von mehren Angeboten, haben wir uns letztlich für die Bautoilette von Gröger aus Günzburg, Vermessungsbüro Scholz aus Diedorf und Elektro Buhl aus Gessertshausen entschieden.
Am 13.06. war bereits Baustellengespräch. Alle waren da, die da sein mussten. Der Tiefbauer war etwas schweigsam, stellte nicht viele Fragen. Schon da hätte man hellhörig werden sollen, aber das war unser erstes Gespräch dieser Art. Wir wussten es nicht besser...
Am 22.06. sollten die Tiefbauarbeiten losgehen. Und es gab sofort Probleme. Der Tiefbauer hatte erst auf der Baustelle das Bodengutachten gelesen. Grrrhh... Dadurch ergäben sich Änderungen und Mehrkosten und und und. Kurz zusammengefasst: Es waren zwei Horrortage. Die Telefonleitungen haben von morgens bis abends geglüht. Zwischen Gutachter, Glatthaar, Steiner und uns... Jeder hat den „schwarzen“ Peter hin und her geschoben. Die Lösungen mussten wir (!) uns selber suchen. Der Gutachter hat nach zwei Tagen unseren Lösungsvorschlag schriftlich bestätigt. Damit war die Bahn frei und die Kosten arg in Grenzen gehalten. Den Weg bis dahin, ist unmöglich genau wieder zugeben, da ist soviel passiert. Wir standen ziemlich alleine da. Die Schuld bei jemanden zu suchen, ist zwar leicht, aber letztlich war es eine Verkettung von mehreren Sachen. Und auf so was kann man sich nicht vorbereiten.
Die Bauarbeiter haben eine ganz eigene Mentalität. Sätze wie „schauen wir mal“, „das wird schon“, „vertrauen Sie uns“ in einem Zustand der Tiefentspannung sind normal. Unser Puls war des öfteren bei 180.
Letztlich war dann nach Klärung der Probleme doch das meiste ganz gut. Wir hatten einen super Baggerfahrer, einen tiefenentspannten Bauleiter und zahlreiche Kipper-Fahrer auf der Baustelle. Pünktlich wie vereinbart, war der Tiefbauer am Freitag Vormittag fertig. Puuuhh. Punktlandung. Danach kam gleich der Vermesser für das Schnurrgerüst. Das Problem der Uneinigkeit wer am Ende die Holzpflöcke stellt, haben wir in der Bauarbeiter-Mentalität über uns ergehen lassen „schau mer mal, das wird schon“. Es ist geworden, wir haben bis heute keine Ahnung wer jetzt schließlich die Pflöcke gestellt hat, ist auch total egal, Hauptsache es hat geklappt. Das ist auch so ein Ding, was man lernt, irgendwie geht es immer weiter und meistens gibt es für alles eine Lösung. Keep Cool. Von Vorteil ist dabei sicher auch wenn man durchgehend Unternehmen aus der Region hat, da kennt jeder jeden und Probleme können untereinander geklärt werden.
Am Montag, den 27.06. hat Glatthaar mit seinen Arbeiten begonnen. Davor gab es ein kleines Drama mit dem Baustromkasten. Dieser sollte eigentlich bereits am Freitag geliefert werden. Tiefbauer und Elektriker hatten aber gemeinsam beschlossen Montag 14 Uhr reicht auch. Das sah Glatthaar aber anders. Telefonleitungen klühten erneut. Montag früh um 7:30uhr wurde er dann letztlich aufgebaut. Gebraucht hätte ihn Glatthaar trotzdem nicht, denn der bestellte Bagger wurde nicht geliefert. Ein neuen Bagger hat Glatthaar selber vor Ort organisiert. Am Nachmittag konnten die Arbeiten dann richtig losgehen. Die Bauarbeiter waren super nett, hilfsbereit und freundlich. Danke an dieser Stelle, denn wir haben am Ende angefangen tatsächlich etwas zu vertrauen. Ja das geht auch. Auch unsere zwei Bauleiter waren super. Sie haben die gefühlt 100 Anrufe seelenruhig über sich ergehen lassen und sogar Anrufe am Samstag Abend (!) entgegengenommen. Respekt, da hätten viele Ungehalten reagiert. Für uns war das super wichtig! Sogar Fehlplanungen vom Architekten sind da in den Hintergrund gerückt, man hat eine Lösung gefunden und fertig.
Die Mehrsparte die keiner abholen wollte, haben wir schließlich selbst abgeholt. Für 40€ ein Sprinter ausgeliehen und alles war okay.
Heute am 30.06. wurden die letzten Arbeiten fertig gestellt. Alles ist gut :-)
In einer Woche, wenn unser Bauleiter Herr C. von Danwood aus dem Urlaub kommt, findet dann die Abnahme der Bodenplatte statt.
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